07. Dezember 2011 13:00 Alter: 164 Tage

Messenachbericht zur AGRITECHNICA 2011

 

Mehr als 2.700 Unternehmen aus 48 Ländern zeigten ein komplettes Angebot an Maschinen, Geräten, Ersatzteilen und Zubehör.

Hochzufrieden zeigen sich die Agrartechnikhersteller mit dem Verlauf der Branchenausstellung Agritechnica 2011, die am Samstag in Hannover zu Ende ging.

Rund 415.000 Besuchern waren dieses Jahr auf dem Messegelände unterwegs.


„Als eine der drei größten Industriemessen der Welt spielt die Agritechnica zwischenzeitlich in ihrer ganz eigenen Liga – ein Status, den sie maßgeblich der großen Innovationskraft und internationalen Marktpräsenz der europäischen Agrartechnikindustrie zu verdanken hat“, erklärte VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer im Rahmen der Abschlusspressekonferenz. „Was dabei besonders positiv auffällt, ist die durchweg hervorragende Qualität der Fachgespräche und die außergewöhnlich gute Investitionslaune der Landwirte weltweit“, so Scherer weiter.
 
Außerordentliche Boomphase hält weiter an

Der VDMA rechnet daher mit einem weiteren Nachfrageschub im Nachgang der Messe. „Diese Boomphase zeigt vor allem eines: Zukunftsbetriebe rüsten kräftig auf. "Intelligenter Produzieren" lautet dabei ihr Motto“, sagte Scherer. Zentimetergenaue Navigation, sensorgestützte Datenerfassung und vollautomatische Produktionsabläufe seien mittlerweile etablierter Standard in der professionellen, unternehmerisch ausgerichteten Agrarwirtschaft.

Interesse zeigten die Besucher vor allem für Traktoren sowie Transport- und Erntetechnik. Aber auch die zahlreichen Spezialangebote, wie die Forsttechnik, der Gemüsebau oder die Kommunaltechnik/Landschaftspflege, fanden großes Interesse.

Fast die Hälfte der Besucher mit hohem bis sehr hohem Kaufinteresse

Einhergehend mit der zunehmenden technologischen Komplexität in der Agrartechnik habe sich auch das Qualitäts- und Qualifikationsniveau der Fachbesucher deutlich gesteigert: „Durchgängig bestens informierte und vorbereitete Besucher ermöglichen abschlussorientierte Gespräche, wodurch Kunden wie Hersteller gleichermaßen profitieren“, betonte Scherer. Schließlich sei es bemerkenswert, „dass fast die Hälfte der Messebesucher mit hohem beziehungsweise sehr hohem Kaufinteresse nach Hannover gekommen sei“. Dies gelte im Übrigen sowohl für die nationalen als auch in besonderem Maße für die internationalen Messebesucher, deren Bedeutung immer stärker zunimmt.

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